Markus Niklas freut sich auf den Siepen

23. April 2009  Kategorie: Fußball

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Lange Jahre im Dienst des SVO: FSV-Trainer Markus Niklas

SV Ottfingen – FSV Gerlingen (Donnerstag, 19 Uhr). (dro) Gerlingen setzt seine „Wochen der Wahrheit” in Ottfingen fort.Der „Siepen” war „zehn tolle Jahre” die sportliche Heimat von Markus Niklas, der mit dem FSV Gerlingen sein erstes Meisterschaftsspiel gegen den SVO bestreitet.

Fast wäre vor vielen Jahren sogar Ottmar Griffel Trainer von Niklas geworden. Der Möllmicker wollte nach seinem Gastspiel beim VSV Wenden zum SV Hillmicke wechseln. Doch Hillmickes Vereinschef Josef Engel war damals die Ablösesumme zu hoch. So ging Markus Niklas zurück zu seinem Heimatverein Möllmicke, um danach die „goldenen Jahre” in Ottfingen zu erleben.

„Ich freue mich ungemein, wieder den Siepen zu betreten”, verriet Gerlingens Spielertrainer im WR-Vorschaugespräch kein Geheimnis. Und mit Maik Stock, Benedikt Halbe, Stefan Niederschlag und dem rotgesperrten Serkan Kucam trifft Markus Niklas auf vier ehemalige Weggefährten, mit denen er noch in einer Mannschaft gestanden hat.

Ein anderer „Ex” hat mit dem SV Ottfingen in dieser Saison allerbeste Erfahrungen gemacht. Jose Fernandez behielt mit seinem FC Altenhof alle sechs Punkte gegen das Team vom „Siepen”. „Ich hoffe, dass Ottfingen auch gegen uns Geschenke verteilt”, schmunzelte Markus Niklas.

Aber da ist spätestens bei Ottmar Griffel Schluss mit lustig. „Die Luft ist bei uns nicht raus.” Nach der 0:2-Niederlage gegen den neuen Tabellenführer Germania Salchendorf will Griffel die „Aufwärtsentwicklung” fortsetzen und zumindest „gegen Gerlingen nicht verlieren.”

Am Aufwärtstrend ändert aus seiner Sicht auch die Heimschlappe am letzten Sonntag nicht. „Ich behaupte nach wie vor, dass wir nicht viel schlechter als Salchendorf gewesen sind.” Und die Siegerländer waren für den Ottfinger Coach „die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben”. Gegen Gerlingen hat der SVO ja noch nicht gespielt.

Nach dem mageren 0:0 zuhause gegen RW Hünsborn wollte Markus Niklas seiner Mannschaft „keinen Vorwurf machen”. Gerlingens Spielertrainer: „Wir haben 90 Minuten versucht, Gas zu geben. Hünsborn ist nur hinten drin gestanden.”

Statt Trübsal zu blasen, blickt Niklas nach vorne. So freut sich der Ex-Ottfinger über die nur fünf Gegentore in den sieben Spielen 2009. Und der Rückstand auf Salchendorf, am kommenden Sonntag der nächste Gegner des FSV, beträgt nur einen einzigen Punkt. „Noch ist nichts verloren”, weiß Markus Niklas.

Stefan Eich, gegen Hünsborn noch beruflich verhindert, stößt wohl wieder zum Kader. Markus Lorenz aus der 2. Mannschaft, sein Vertreter auf der Liberoposition, erhielt vom Spielertrainer ein Extralob. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht.”

Am Donnerstag trifft Niklas auch auf seinen Nachfolger im SVO-Sturm: Mehmet Er.

[Quelle: Westfälische Rundschau Olpe]

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