Kreishallenmasters in Wenden
30. Januar 2010 Kategorie: Fußball
Nachfolger der SG Finnentrop-Bamenohl gesucht
(Vorbericht der Westfalenpost Olpe)
Wenden. Acht Mannschaften aus sieben Vereinen kämpfen am kommenden Sonntag, 31. Januar, in Wenden um den Titel des Hallenfußball-Kreismeisters. Als Pokalverteidiger geht die SG Finnentrop-Bamenohl in der Turnhalle des Schulzentrums an den Start.
Als Auflaufprämie erhalten alle Mannschaften 100 Liter Bier. Die ersten vier Plätze werden mit Preisgeldern in Höhe von 750, 500, 375 und 250 Euro bedacht.
Die fairste Mannschaft des Turniers erhält eine Geldprämie in Höhe von 125 Euro. 30 Liter Krombacher fließen zum besten Torschützen des Turniers.
SpVg Olpe (Gruppe 1)
Die vergangenen beiden Jahre fehlte das sportliche Aushängeschild des Fußballkreises beim Kräftemessen in der Halle. Sowohl 2008 als auch 2009 konnte die Kreuzberg-Elf den Stadtpokal Olpe nicht gewinnen.
Dieses Jahr qualifizierte sich die SpVg zwar durch einen 4:1-Sieg über den A-Kreisligisten VfR Rüblinghausen für das Masters. Da das Meisterschaftsspiel beim SC Hassel abgesagt wurde, können die Olper in Bestbesetzung antreten.
SF Dünschede (Gruppe 1)
Das Zustandekommen des Gewinns des Attendorner Stadtpokals durch die Sportfreunde Dünschede sorgte tagelang für hitzige Diskussionen. Mit 1:2 lag der Bezirksligist im Endspiel sechs Sekunden vor Schluss gegen den Ligarivalen SV 04 Attendorn zurück.
Dann hämmerte SF-Torwart Stefan Herbrechter das Leder per Freistoß in die Maschen und rettete seine Mannschaft so in die Verlängerung. Ein Treffer, der nach Meinung der Hansestädter irregulär war, doch Schiedsrichter Josef Wenzel gab das Tor.
Dünschede behielt erst die Nerven, dann mit 4:3 im Neunmeterschießen die Oberhand und qualifizierte sich für die Endrunde.
FC Kirchhundem (Gruppe 1)
Zuletzt sechs Mal in Folge gewann der FC Kirchhundem den Gemeindepokal, doch beim Masters konnte der Bezirksligist noch nie an diese Erfolge anknüpfen.
„Für jeden unserer Spieler ist die Teilnahme am Masters ein besonderes Erlebnis”, sagt Sasse. „Wie beim Gemeindepokal werden wir zehn Spieler einsetzen, die sich ‚krumm’ machen werden, um sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.”
SG Finnentrop-Bamenohl I (Gr. 1) und II (Gr. 2)
10:2, 9:2, 12:1, 13:0, 7:2, 9:2 – so überlegen wurde die Erste der SG Gemeindepokalsieger. 51 Tore schoss der Bezirksligist in den vier Vorrundenspielen sowie im Halbfinale, allein Christian Günther und Mike Schrage trafen zusammen 28 Mal (15/13).
Auch das Finale war mit 9:2 eine einseitige Angelegenheit. Kurios war einzig, dass es im Endspiel gegen die eigene Zweite ging. Die war ebenfalls mit fünf Siegen sowie 21 Treffern ins Finale durchmarschiert.
Der Bezirksligist kannte im Endspiel aber keine Gnade und sicherte sich zum vierten Mal in Folge den Sieg. Doch auch die Reserve durfte sich freuen. Denn als Masters-Titelverteidiger war die Erste ohnehin gesetzt, so dass auch der C-Ligist zum Kräftemessen mit der Kreis-Elite nach Wenden fahren darf.
SV Ottfingen (Gruppe 2)
Fast war der spätere Sieger des Wendener Gemeindepokal bereits in der Zwischenrunde ausgeschieden. Erst ein Treffer des Ex-Ottfingers Markus Niklas zum 3:3 im Spiel Gerlingen gegen Möllmicke brachte den SV Ottfingen noch ins Halbfinale.
Dort setzte sich der Zweite der Bezirksliga 6 gegen den Landesligisten SV Rothemühle durch. Im Finale sah es für Ottfingen beim Stand von 0:3 gegen Gerlingen erneut schlecht aus. Doch dank großer Moral gewann der SVO das Endspiel noch mit 5:3 und kürte sich so auch zum Ausrichter des Masters, bei dem der Wendsche Vertreter traditionell zum Favoritenkreis zählt.
FC Lennestadt (Gruppe 2)
Fünf Jahre musste der aktuelle Zweite der Bezirksliga 7 warten, ehe ihm durch einen 3:0-Finalsieg gegen die DJK Bonzel zum ersten Mal nach 2005 wieder der Sieg beim Lennestädter Stadtpokal gelang.
In den sieben Turnierspielen blieb der Meisterschaftsanwärter der Bezirksliga ungeschlagen, fuhr sechs Siege ein und spielte nur gegen RW Lennestadt-Grevenbrück unentschieden. Läuft die Offensive des FCL, die in der Liga in 16 Spielen stolze 71 Mal traf, auch beim Hallen-Masters zu Höchstform auf, dürfte der Landesliga-Absteiger als einer der Turnier-Favoriten gelten.
Hützemerter SV (Gruppe 2)
Im vergangenen Jahr stand der Bezirksligist kurz vor dem ganz großen Wurf. Hützemert schickte im Halbfinale Titelverteidiger SV 04 Attendorn nach Hause und zog ins Masters-Finale ein.
Dort machte der HSV der SG Finnentrop-Bamenohl das Leben lange schwer, musste sich am Ende aber letztlich mit 3:7 deutlich geschlagen geben. In diesem Jahr verteidigte der Bezirksliga-Siebte durch ein knappes 5:4 gegen den Erzrivalen SC Drolshagen den Drolshagener Stadtpokal
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