Spielbericht HSG-SVO.Eins

SG Hickengrund – SVO.Eins

Hier gibt es den Spielbericht von www.expressi.de:

Völlig konsterniert zeigte sich Ottfingens Trainer Michael Kügler nach der neuerlichen Niederlage: „Wir müssen hier ohne Witz 10:3 gewinnen, aber wenn man weder die Überzahlsituationen, noch die Torchancen aus einem Meter im gegnerischen Tor unterbringt, dann muss man sich nicht fragen, warum man verliert. Wir hätten 9 Punkte aus den letzten drei Spielen mitnehmen müssen und stehen jetzt mit völlig leeren Händen da.“

Noch deutlicher formulierte Hickengrunds Spielertrainer Manuel Döpfer die gesehenen Geschehnisse: „Wenn man eine Vielzahl von 100 und 1000 prozentigen Torchancen nicht macht, muss man am Ende damit leben, dass man nichts mitnimmt.“.

Schon in der 4. Spielminute brachte Kapitän Michel Schöler die Gäste nach vorn. Einen von ihm kurz ausgeführten Eckball erhielt der Spielführer prompt zurück. Seine scharfe Hereingabe segelte an Freund und Feind vorbei in die Maschen. „Ich hab noch kurz überlegt, ob ich den Kopf reinhalten soll, aber der Ball wäre aus meiner Sicht so oder so im Netz gelandet“, war sich Döpfer ganz sicher.

Das einzig Gute an der ersten Halbzeit war für die Hicken indes das Ergebnis: „Wenn es zur Pause 1:4 gestanden hätte, hätten wir uns auf keinen Fall beschweren dürfen. Aber Ottfingen ist im gesamten Verlauf entweder an unserem überragenden Torhüter Stephan Hennig oder dem eigenen Unvermögen gescheitert“, schilderte der Übungsleiter der Heimelf.

Noch vor dem Pausentee egalisierte daraufhin Florian Freund (43.). Nach einem tiefen Ball auf Alexander Patt legte dieser den Ball von der Grundlinie zurück. Kurz zuvor hatte Freund bei einem fast identischen Spielzug noch das Kunststück fertig gebracht, den Ball aus sechs Metern über das leere Tor zu setzen, jetzt erledigte er seine Aufgabe bedeutend besser.

Mit dem Seitenwechsel erledigten die Hicken die Aufgabe, die Räume zuzumachen, bedeutend besser, wenngleich Ottfingen ob der individuellen Chance immer wieder zu Torchancen kam.

Nachdem Marvin Heinz nach einem völlig unnötigen Foulspiel an Schöler die Ampelkarte sah, agierte die Sportgemeinschaft gar nur noch zu zehnt.

Mit der Überzahl zog der SVO zunächst wieder in Front. Einen feinen Spielzug über rechts vollendete Stürmer Patrick Diehl mit einem Kopfball am ersten Pfosten aus etwa 6 Metern zur neuerlichen Führung (79.).

„In Unterzahl dachten sicher alle, dass wir jetzt verlieren, aber wir sind ganz schnell wieder aufgestanden und hatten dann psychologisch mit Sicherheit einen kleinen Vorteil. Wir lagen am Boden, haben aber mit Bravour eine gute geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung gezeigt“, so der Spielertrainer.

Entscheidend beteiligt war Döpfer dann selbst am Ausgleich. Mit einem herrlichen langen Ball von der linken Abwehrseite fand er Marvin Theis, der den Ball noch einmal aufticken ließ und dann halbhoch in die lange Ecke vollendete (81.).

In der 83. Spielminute besorgte Tobias Celmer dann mit einem Foulelfmeter nach Foul an Alexander Patt, der einen Schlag auf den Spann bekam, den viel umjubelten Siegtreffer: „In der Vorbereitung war ich ja noch der Elfmeterschütze, aber nachdem ich beim Sparkassen-Cup zwei Elfmeter geschossen hab, darf der Tobi jetzt ran“, lachte Döpfer.

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